Einen Bericht von dieser Veransaltung will ich nicht verfassen , aber die Kärntner Krone vom 23.03.2010 schildert genau das , was wir erlebt haben . Noch einmal nach Planica - NEIN
DANKE !
Mehr Glück als Verstand hatten die Organisatoren der Skiflug-WM in Planica! Eine desaströse Organisation gefährdete die 80.000 Fans massiv. Auch Tausende Kärntner nutzten die kurze Strecke über
die Grenze, um ihre Landsleute Thomas Morgenstern und Martin Koch zu Gold fliegen zu sehen. Und sie waren völlig entsetzt. Dutzende Busse und etliche Privatautos mit Kärntner Nummerntafel
pilgerten von Freitag bis Sonntag die wenigen Kilometer über den Wurzenpass, um den tollkühnen Skispringern beim Fliegen zuzusehen. Doch der Ausflug endete für viele schon vor den Toren der
Sprunganlage, mitten im Nationalpark gelegen, und mit Entsetzen. Denn die Menschenmassen wurden durch einen (!) etwa zwei Meter breiten Einlass gequetscht. Kinder weinten, Eltern gerieten in
Panik und versuchten nur irgendwie unbeschadet aus dem Gelände zu kommen! Die Organisatoren haben völlig versagt; in Österreich wäre eine Veranstaltung wie diese absolut undenkbar.In den
Straßengräben schliefen alkoholisierte Fans ihren Rausch aus, kilometerweit mussten die Besucher durch den tiefen Schneematsch zum Gelände stapfen. Ohne Unterbrechung pendelten die wenigen
veralteten Rettungsautos zwischen Schanze und Kranjska Gora hin und her. Zwei Polizisten zu Pferd schmunzelten nur, als Familien von Betrunkenen angepöbelt wurden. Der 26-jährige
Andreas W. aus Klagenfurt bestätigt: "Viel hat nicht zu einer Massenpanik gefehlt. Man war in einem Knäuel von Betrunkenen eingeschlossen, konnte keinen Meter vor oder zurück."
Reaktionen der Organisatoren? Keine! Wahrscheinlich ist man zu sehr mit dem Geldzählen nach Rekordeinnahmen beschäftigt.
( Kärntner Krone )